Auf Menschen, die den Alltag eine Weile hinter sich lassen wollen und auf der Suche nach einem Abenteuerurlaub sind, übt der Kilimandscharo eine fast schon magische Anziehungskraft aus. Wer am Fuße des Berges steht und zu den schneebedeckten Gipfeln hochblickt, spürt sofort den Reiz dieser Herausforderung. Innerhalb weniger Tage kann man durch zig verschiedene Klimazonen wandern, denn es gibt gleich fünf: von der tropischen Regenwaldzone über Heide- und Moorland bis hin zur arktischen Gipfelzone. Am Kilimandscharo kann man seine eigenen Grenzen herausfordern und die Natur in ihrer reinsten Form erleben.
Die Planung der Route und die Wahl des Reiseveranstalters
Ein solches Vorhaben gelingt nicht ohne eine solide Basis. Man muss sich entscheiden, welche Route man gehen will, denn jeder Weg hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Herausforderungen. Interessant ist es auch, das Bergabenteuer mit einer anschließenden Tour durch die Nationalparks zu verbinden, um das Land in seiner ganzen Vielfalt kennenzulernen. Für die perfekte Planung und Umsetzung sucht man am besten schon frühzeitig die besten Safari Anbieter für Tansania, damit die Logistik am Berg und in der Savanne perfekt einhergeht. Ein erfahrener Partner sorgt nicht nur für die Sicherheit am Gipfel, sondern kümmert sich auch um alle anderen Belange, die bei einer solchen Reise anstehen.
Mentale Stärke für den Gipfelerfolg
5.895 Meter sind eine Hausnummer, und körperliche Fitness ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um den Kilimandscharo bezwingen zu können. Aber man darf nicht vergessen, dass die mentale Einstellung sozusagen der Motor ist. Kälte, Wind und der sinkende Sauerstoffgehalt sind Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Am Kilimandscharo lautet das wichtigste Prinzip „Pole Pole“, was so viel wie „langsam“ bedeutet. Langsames Gehen sorgt für eine bessere Akklimatisierung und reduziert die Gefahr der Höhenkrankheit.
Hier sind ein paar Punkte, auf die man am Berg achten sollte:
- Geduld mit sich selbst: Ab ca. 4.000 bis 5.000 Metern kann man bereits bei kleineren Bewegungen kurzatmig werden. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge.
- Viel trinken: Das Durstgefühl verschwindet in der Kälte, sodass man seinen Körper zwingen muss, reichlich Wasser aufzunehmen, denn er verliert durch die trockene Höhenluft und die Atemarbeit besonders viel Flüssigkeit.
- Kopfschmerzen oder Übelkeit ernstnehmen: Sollte man diese Symptome haben, ist es eventuell ratsam, frühzeitig abzusteigen, um der Höhenkrankheit vorzubeugen und kein lebensbedrohliches Lungenödem oder Hirnödem zu entwickeln.
Verantwortungsvolles Reisen am höchsten Berg Afrikas
Der Tourismus am Kilimandscharo ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, wobei man als Gast auch eine gewisse Verantwortung trägt. In der sensiblen Hochgebirgslandschaft sollte man sehr darauf achten, wie man sich bewegt. Das Ökosystem ist empfindlich, und man sieht eine Pflanzenwelt, die nirgendwo sonst auf der Welt gedeiht wie beispielsweise die Senezien. Bei ihnen handelt es sich um endemische Pflanzen, die nur so am Kilimandscharo und wenigen anderen ostafrikanischen Bergen vorkommen.
Und nicht nur für den Kilimandscharo gilt die wichtige Anweisung: Müll, den man am Berg produziert, trägt man auch wieder runter. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen ist Pflicht. Und tatsächlich ist Minimalismus am Berg ein echter Gewinn. Im Grunde genommen braucht man dort nicht viel, um glücklich zu sein.


